Bitte Helfen Sie!

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 10.000 Menschen an Leukämie. Darunter auch viele Kinder. Eine tödliche Krankheit, die jeden treffen kann. Von heute auf morgen, ohne jegliche Vorwarnung. Die einzige Rettung ist dann eine Transplantation von Stammzellen. Für 30 % der Betroffenen findet sich aber kein passender Spender. Die letzte Möglichkeit ist dann eine Transplantation von Stammzellen aus Nabelschnurblut.

Warum dafür Geld spenden?

Es gibt zu wenige dieser lebensrettenden Transplantate. Die vorsorgliche Herstellung und Einlagerung ist eine Präventionsleistung. Ein konkreter Patientenfall steht in diesem Stadium noch nicht in Verbindung. Deshalb dürfen die Krankenkassen die Kosten (€ 1.000,- pro Stück) dafür nicht übernehmen. Die Kassen bezahlen erst dann, wenn die Transplantate eingesetzt werden. Alle zuvor anfallenden Kosten für die Bereitstellung müssen deshalb durch Spendengelder finanziert werden.

Warum Stammzellen aus Nabelschnurblut?

Plazentarestblut-Stammzellen sind ein hochwirksames Medikament aus einer natürlichen Ressource, der Nabelschnur, die sonst nach einer Geburt verworfen würde. Die daraus gewonnenen Stammzellen sind anpassungsfähiger und wirksamer als Stammzellen von einem verwandten oder unverwandten Spender. Bei richtiger Lagerung (-196 Grad in der Gasphase über flüssigem Stickstoff) sind diese unbegrenzt haltbar und stehen im Notfall sofort zur Verfügung.

Wichtige Informationen zum Thema Nabelschnurblut

  • Trotz mehr als ca. 22 Millionen registrierter Stammzellspender lässt sich für ca. 30 % der Patientinnen und Patienten kein geeigneter Spender finden. Hier kommen Stammzellen aus Nabelschnurblut zum Einsatz.
  • Das Blut aus der Nabelschnur enthält wertvolle Stammzellen, die bei der Therapie schwerer Krankheiten eingesetzt werden. Das gilt besonders für die vielfältigen Formen von Erkrankungen des blutbildenden Systems (Leukämien)
  • Die Entnahme von Nabelschnurblut ist einfach und risikolos. Es kann von Müttern vor der Geburt für die Allgemeinheit gespendet werden.
  • Nabelschnurblutstammzellen sind sofort verfügbar, wenn sie gebraucht werden. Das ist bei sonstigen registrierten Spendern (von adulten Stammzellen) nicht immer der Fall.
  • Nabelschnurblut enthält keine Tumorzellen und ist weitgehend frei von Viren.
  • Nabelschnurblut wird von einem Empfänger besser vertragen als erwachsene (adulte) Stammzellen.
  • Unmittelbar nach der Entbindung muss das Blut aus der Nabelschnur (Plazentarestblut / Cord Blood) entnommen werden. Geschieht das nicht, sind die wertvollen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut unwiderruflich verloren.
  • Die vorsorgliche Herstellung und Einlagerung von Nabelschnur-Blutstammzellen ist extrem aufwändig und teuer (€ 1.000,- pro Präparat) und wird von den Krankenkassen in dieser Phase nicht finanziert. Die Finanzierung findet ausschließlich über Spendenmittel statt. Deshalb gibt es viel zu wenig dieser lebensrettenden Präparate.

Wer sind wir?

Die gemeinnützige „Lebensbank“ ist eine Initiative der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen. Die Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung ist eine der ersten drei Einrichtungen in Deutschland, denen das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Zulassung für die Herstellung von Stammzellpräparaten aus für die Allgemeinheit gespendetem Nabelschnurblut erteilt hat. Seitdem werden dort regelmäßig lebensrettende Stammzelltransplantate aufbereitet, eingelagert und an Leukämie erkrankten Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt.

Die Initiatoren und Leitung der Stammzellbank

Prof. Dr. med. Volker Weisbach (links)

Oberarzt in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen/ Leiter der Stammzellbank


Prof. Dr. med. Reinhold Eckstein
(rechts)

Leiter der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen

Die Schirmherren

  • Dr. Florian Janik
    Dr. Florian JanikOberbürgermeister der Stadt Erlangen

Leukämie ist eine schockierende Diagnose. Sie kann jeden treffen – von heute auf morgen. Dank der modernen Medizin ist die Erkrankung in den meisten Fällen heilbar. Durch eine Stammzelltransplantation. Für 30 % der Betroffenen wird aber kein passender Spender gefunden. Der Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut ist dann die letzte Hoffnung. Leider fehlt das Geld, alle Patienten mit dieser Therapie zu versorgen. Unterstützen Sie die „Initiative Lebensbank“ des Universitätsklinikums Erlangen im Kampf gegen Leukämie. Helfen Sie mit, Leben zu retten.

  • Dr. German Hacker
    Dr. German HackerErster Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach

Leukämie ist immer noch eine der tückischsten Krankheiten! Ich unterstütze dieses Projekt, um möglichst viele Menschen über die Therapieform der Nabelschnurblut-Stammzelltransplantation aufzuklären und zu sensibilisieren. Die Aufgaben der Lebensbank sind für die Betroffenen überlebenswichtig im Kampf gegen Leukämie. Helfen Sie mit!

  • Alexander Tritthart
    Alexander TritthartLandrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt

Wir haben das Wissen, Leukämie zu heilen. Mit dem Aufbau einer gemeinnützigen Stammzellbank haben wir nicht nur die Chance, sondern auch die Mittel, um betroffene Menschen zu heilen. Daher unterstütze ich die Initiative Lebensbank und appelliere herzlich an Sie: Helfen auch Sie!

Ihre Spende an die „Initiative Lebensbank“ hilft ein Leben vor der Leukämie zu retten.

Helfen Sie mit weitere 100 lebensrettende Transplantate in die Stammzellbank des Universitätsklinkums Erlangen einlagern zu können. Jeder Euro zählt. € 1.000,- können ein Menschenleben vor der Leukämie retten.

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Sie wollen schwerstkranken Menschen eine größere Chance auf eine lebensrettende Stammzelltransplantation geben? Dann unterstützen Sie die Initiative Lebensbank mit einer Geldspende.

Spenden Sie bitte über unser Konto:

Stadt- und Kreissparkasse Erlangen
IBAN: DE04 7635 0000 0060 0546 63
BIC: BYLADEM1ERH
Verwendungszweck: Lebensbank 100xLeben

Oder verwenden Sie eine der nebenstehenden Online-Spendenmöglichkeiten.

Spenden bis zu 200 Euro können ohne amtliche Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden. Spenden über 200 Euro müssen über eine vom Spendenempfänger auszustellende Spendenbescheinigung / Zuwendungsbestätigung nachgewiesen werden.

Für Ihre Spende erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung. Dazu geben Sie bitte im Verwendungszweck der Überweisung Ihren Namen und die Adresse an.

  • Prof. Dr. med. Volker Weisbach
    Prof. Dr. med. Volker WeisbachOberarzt in der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen/ Leiter der Stammzellbank

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